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3. bis letzter Tag: 7. Platz und Copacabana

Hey Kinder,

sorry für die lahmen Updates an dieser Stelle. Leider wurde die Zeit in Sao Paulo und Rio sehr knapp und ich konnte nur spärlich bei Facebook etwas posten. Das möchte ich hier nun aber nachholen. Am Sonntag ging es dann endlich an die Rechts-Klassen und auch ich durfte endlich an den Wettkampftisch gehen. Ein Blick auf die Auslosung zeigte mir allerdings wieder wie extrem das Niveau im Armwrestling weiter steigt. Alle Spitzenarmwrestler hatten den Weg nach Brasilien gefunden. Zunächst war ich erleichtert, dass ich auf keinen meiner osteuropäischen Hauptkonkurrenten traf. Dann folgte jedoch schnell die Ernüchterung, auf dem Bildschirm flackerte meine Begegnung auf: Matthias Schlitte (GER) VS. Marlon Hicks (CAN)! Hicks ist 10facher kanadischer Meister und holte bei seiner letzten WM 2010 Bronze. Allerdings konnte ich den Spitzenarmwrestler blitzschnell besiegen und stand in Runde 2. Abdulkerim Gunduz aus der Türkei hieß mein Gegner in Runde 2. Nach Referee´s Grip und zähem Ringen entschied ich auch diesen Kampf für mich. In Runde 3. wartete dann ein echter Brocken auf mich. Der mehrmalige Medaillen-Gewinner Hristo Delidzhakov aus Bulgarien. Im Kampf selbst erwischte der Bulgare einen schnellen Start und ich fand mich bereits nach einer Sekunde in schlechter Positon. Beim Versuch das Match doch noch zu drehen, rutschte ich mit dem Ellenbogen vom Polster und kassierte ein Foul. Beim Restart passierte dies nochmal und ich verlor unglücklich. Über die Verliererrunde kämpfte ich mich zurück und kämpfte gegen den Kasachen Sergey Yemolchik um den Einzug ins Viertelfinale. Der Kampf verlief ähnlich wie der mit Hristo Delidzhakov und ich verlor wieder durch Fouls. Somit landete ich am Ende auf Platz 7 von 24. Hristo Delidzhakov holte Gold und Sergey Yemolchik wurde 4. Mein Gegner aus Runde 1 Marlon Hicks konnte sich wieder nach oben kämpfen und wurde 5.
Nach dem Turnier ging es zur offiziellen Aftershow Party bei der das Deutsche Team nochmal die Platzierungen mit den Armwrestlern aus aller Welt begoß. Am Montag, dem offiziellen Anreisetag, ging es für uns noch für 3 Tage weiter nach Rio.
Hier bezogen wir unser Hotel an der Copacabana und besuchten den Zuckerhut, die Christus-Statue und die weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt. Natürlich waren die Caipirinhas und das Bad im Atlantik obligatorisch.

Am Donnerstag folgte dann die Abreise und nach über 30h in der Luft und auf der Straße landete ich am Freitagabend kaputt, aber froh wieder in der Heimat.

Grüße
der Hellboy



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