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Mein Erfahrungsbericht zur Eurosport-Moderation

Seit 2004 bin ich mit Leib und Seele Armwrestler. Meine sportliche Karriere begann im Februar 2004 bei einem Amateur-Turnier in Haldensleben. Seither konnte ich vier Deutsche Meistertitel und vier internationale Meistertitel gewinnen, außerdem nahm ich an drei Europameisterschaften und einer Weltmeisterschaft teil. Im Frühjahr 2009 rückte dann meine Sportart Armwrestling in den medialen Fokus, Eurosport strahlt jeden Montag um 20.30 Uhr das Magazin „International Armwrestling“ aus. Moderiert wird diese Sendung vom ZDF-Boxmoderator und Sportjournalist Alexander von der Groeben. Da ich die meisten Athleten der Wettkampf-Serie „Armwars“, die in England produziert wird, persönlich kenne und auch schon einige Male dort an den Start ging, nahm von der Groeben schnell mit mir Kontakt auf. Er machte mir dann den Vorschlag, gemeinsam mit ihm die Sendung live zu kommentieren.

Von der Groeben und Schlitte

Von der Groeben und Schlitte

Am vergangenen Montag war es dann soweit. Wir trafen uns 1.5 Stunden vor Sendebeginn im Hamburger Eurosport-Studio. An der Eingangstür begrüßte mich gleich Alexander von der Groeben und wir gingen direkt ins Aufnahmestudio. Dort saßen wir nebeneinander vor drei großen Flachbildschirmen, welche das aktuelle Eurosport-Programm zeigen. Das Programm wird direkt ohne Kommentar aus der Eurosport-Zentrale in Paris eingespielt. Vor der Sendung besprachen wir zunächst, welche Armwrestler am Start sind und unsere Stimmen wurden von der Pariser Regie eingepegelt. Um 20.30 Uhr startete schließlich „International Armwrestling“. Die französische Regisseurin gab uns über Kopfhörer vorher Anweisungen, in wie vielen Sekunden die Sendung beginnt und wann ein Werbeblock eingespielt wird. Dann ging es los: Von der Groeben stellte mich als Armwrestling-Experten vor und wir kommentierten gemeinsam live die drei Spitzenduelle. Die Zeit verging wie im Flug und ehe ich mich versah, war das Magazin auch schon vorbei. Meine anfängliche Nervosität verging schnell und obwohl wir ja den Sendeablauf vorher nicht absprechen konnten, harmonierten unsere Kommentare super. Die Erfahrung, mal auf der anderen Seite zu stehen und nicht selbst zu kämpfen, sondern zu erklären und bewerten, fand ich Spitzen! Sogar der Leiter der Kommentatorenstelle von Eurosport Ingolf Cartsburg schrieb mir, dass ihm unser gemeinsames Kommentieren sehr gut gefallen hat und ich zu jeder Zeit herzlich willkommen bin.

Quelle: Volksstimme 12.08.2009

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